Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Montierungen und dann gibt es noch Azimutale Montierungen und dann gibt es noch Montierungszubehör & Steuerung Montierungen Alle Montierungen und Stative kann man in diese zwei Gruppen einteilen. Was der unterschied ist, ist eine dritte Achse, die Deklinationsachse. Da sich unsere Erde dreht, sieht es für uns hier auf der erde aus, als würde sich der Himmel um uns drehen. Wenn eine Montierung diese drehung mit einer zusätzlichen Achse ausgleicht, dann ist dies eine parallaktische Montierung. Auch "deutsche Montierung" genannt. Hier nun ein paar Beispiele: |
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Azimutale Montierungen haben grundsätzlich zwei Achsen, hoch/runter, und im Kreis, also zweidimensional. Auch wenn es 3D-Neiger gibt. :) Fotostative, fast alle Gabelmontierungen, und direkt als solche bezeichnete Montierungen sind azimutal. --> nach oben |
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| Alle Montierungen die eine zusätzliche Achse haben, zum Ausgleich der Himmelsdrehung (eigtl. ja Erdrotation) sind parallaktisch. Praktisch jede "normale" Teleskopmontierung, die nicht in das o.g. Raster passt. --> nach oben |
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Die Montierung an sich, ist nur das Achs-Kreuz. Die Beine darunter sind das Stativ. Das Bild der Vixen GP oben zeigt schön was die eigentliche Montierung ist. Links unten dran hängt die Gegengewichtstange, und das Gegengewicht, welches das Gewicht des Teleskopes ausgleicht, damit die Deklinationsachse sich leicht bewegen lässt. Wenn man die Montierung Motorisiert, dann ist das sogar sehr wichtig, da der Motor sonst eventuelle Schwingungen durch Gewichtsverlagerung usw. ausgleichen müsste. Das würden die meisten Motoren nicht schaffen, deshalb muss dieser ausgleich her. --> nach oben
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Dobson Ein Dobson ist ein Newton-Teleskop, auf einer "Rockerbox". Diese Montierungsart nennt man Dobson. Nach ihrem Entwickler. Es ist eine einfache und dadurch preiswerte Montierung. Die sich fotografisch ohne Polhöhenausgleich kaum eignet. Aber für die visuelle Beobachtung ist es eine tolle Art Geld zu sparen. |
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Azimutale Montierung mit Polhöhenausgleich Einige eigentlich azimutale Montierungen kann man durch einen Polhöhenausgleich in eine parallaktische umwandeln. Hier im Bild durch eine Gewindestange, im Selbstbau wird oft eine Polhöhenwiege angefertigt, im Grunde genommen zwei Bretter mit einem Scharnier. Das untere Brett kommt aufs Stativ, das obere wird auf Polarishöhe gebracht (entspricht der Polhöhe, und im Regelfall der geografischen Höhe des Standortes). Dadurch wird die eigentlich waagerechte Drehachse zur Deklinationsachse, auf der nachgeführt werden kann. Sind doch nur 2 Achsen sagt ihr jetzt sicher... die neue dritte Achse ist der Kipppunkt, um den die Montierung geneigt wird, hier im Bild hinten. --> nach oben |
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Montierungszubehör & Steuerung Motoren & Steuerung Wenn man schon die scheinbare Himmelsrotation ausgleichen kann, warum dann nicht auch automatisch? Ja genau, dafür gibt es Motoren, und Geräte die diese Motoran ansteuern. Im einfachsten Fall, hier im Bild das Set für die EQ2, wird nur die Deklinationsachse nachgeführt, also nur ein Motor, und um diese Nachführung zu korrigieren (falls sie zu schnell, oder zu langsam läuft, oder der Leitstern sonstsie aus dem Ruder läuft, dazu später mehr, beim Aufnehmen mit nachgeführten Systemen). Bis hin zu Steuerungen die automatisch bestimmte Objekte anfahren (GoTo), und Abweichungen automatisch korrigieren, per PC-Steuerung, und Kontrolle über eine Kamera, die dem PC die nötigen Daten liefert. Es gibt auch sogenannte Autoguider, die das ganze ohne PC können. Preislich gibt es für Montierung, Motorisierung und Ansteuerung nach oben keine Grenze. --> nach oben |
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Stative Unter jeder Montierung ist im Regelfall ein Stativ (die weiter oben abgebildete NexStar kann man z.B. auch ohne verwenden). Diese Stative gibt es in den unterschiedlichsten Materialien (Holz, Alu, Stahl, Beton (Säule), Carbon), Formen (rund, eckig, Einbein, Dreibein, Säule) und Gewichtsklassen (manche tragen 100 kg und mehr). Klar dass es sie dann auch in unterschiedlichen Preisen gibt. Was sinnvoll ist müsst ihr ausprobieren, bzw. euch ordentlich beraten lassen. In einer Sektion hier stelle ich sinnvolle Kombinationen für verschiedene Budgets vor. --> nach oben |
Fotostativ Walimex 666 |
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Polsucher Vereinfacht das Einnorden der Montierung, dazu auch später mehr, beim Thema nachgeführte Fotografie. Man schaut durch den Polsucher (eigentlich nur ein kleines Fernrohr, mit einer Markierung) und richtet nach den Skalen darauf die Montierung mit der Deklinationsachse auf den Himmelsnordpol aus, um den sich der Himmel dreht. Ist das richtig gemacht, und alle Einstellungen sind akribisch vorgenommen, so wird die Nachführkontrolle und -korrektur auf ein Minimum reduziert, und Langzeitbelichtungen werden um einiges einfacher.
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Prismenklemme und -schienen Die Verbindung von Teleskop und Montierung (im häufigsten Fall, auf ein einfaches Fotostativ wird die Kamera, oder ein Fernrohr nur mittels einer Schraube aufgesetzt). Bei größeren Systemen wird am Teleskop eine Prismenschiene befestigt. Mittels Rohrschienen, oder einfacher Verschraubung. Und am Teleskop befindet sich die Aufnahme für diese Schiene. So wird mit einer (von Hand lösbaran) Schraube das ganze Teleskop auf der Montierung befestigt. --> nach oben |
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Stromversorgung für Motoren und Steuerung Klar, was Motoren hat, braucht auch Strom, Benzinmotoren für Montierungen wären unwirtschaftlich :) Bei den meisten Steuerungen wird der Strom für die Motoren von der Steuerung selbst verteilt, und nur die Steuerung hat eine Stromversorgung, meistens 6 oder 12 Volt. Oft ist ein kleiner Katen dabei, in den Batterien gelegt werden sollen, aber preisgünstiger und länger durchhaltend ist die Lösung hier rechts im Bild. Ein Bleigelakku, mit der passenden Spannung, und für zu Hause das Ladegerät (oben)
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Weiteres Zubehör wird dann in den jeweiligen Sektionen erklärt, wenn es gebraucht wird und in dem Bereich, wo ich sinnvolle Sets erkläre.
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